Predračun br. 79905

Erleben Sie die spanische Weihnachtslotterie 2025!

Hier finden Sie alle aktuellen Infos Gutscheine und Tipps über die Weihnachtslotterie.

Wählen Sie ihre persönliche Ticketnummer und

knacken Sie den großen Jackpot

„El Gordo“ am 22. Dezember!

4 Millionen Euro Jackpot

El Gordo, übersetzt als „der Dicke“, bezieht sich umgangssprachlich auf die spanische Weihnachtslotterie, insbesondere auf deren Hauptpreis. Ein üppiger Jackpot von 4 Millionen Euro wartet jedes Jahr auf den glücklichen Gewinner bei der festlichen Sonderziehung.

2,4 Milliarden Euro an Preisen

Jedes Los wird in einer Auflage von 180 Stück produziert. Das impliziert, dass der Jackpot ganze 180 Mal vergeben wird. Zusammen mit den vielen anderen Gewinnen beläuft sich die Gesamtsumme der Gewinne auf etwa 2,4 Milliarden Euro, was El Gordo zur größten Lotterie der Welt macht.

Jedes 6. Los ist ein Gewinner

Die Wahrscheinlichkeit, den El Gordo Jackpot zu gewinnen, liegt bei 1 zu 100.000, was 1.400 Mal besser ist als beim deutschen Lotto 6aus49. Mit jedem erworbenen Los erhält man die Chance auf zahlreiche Geldpreise. Dabei gewinnt jede sechste El Gordo Losnummer einen der vielfältigen Preise.

Gutschein

 

Neukunden sichern sich 1/20 El Gordo Los für nur 9,99€ statt 19,99€ – zusätzlich 50% geschenkt!

Gutschein

 

Neukunden sichern sich 1/100 EG für 1,99 EUR statt 4,99 EUR

Gutschein

 

Neukunden sichern sich 2 x El Gordo 1/20 Lose für 19,99 € statt 39.98 €

Gutschein

 

Neukunden sichern sich 2×1/100 El Gordo + 10 Piggies Rubbellose für 4,99 €

El Gordo Ziehungsergebnisse 2022

Die Ziehungsergebnisse der spanischen Weihnachtslotterie vom 22. Dezember 2022 stehen fest. Die Gewinnsumme bezieht sich auf den Kauf eines ganzen Loses. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gewinnklasse Losnummer Gewinnsumme
„El Gordo“ 05490 4.000.000,00 €
2. Preis 04074 1.250.000,00 €
3. Preis 45250 500.000,00 €
4. Preis 25296
54289
200.000,00 €
5. Preis 24492
36142
38454
43696
62391
79138
87092
88509
60.000,00 €
5 richtige Gewinnzahlen (Pedrea) Siehe Liste 1.000,00 €
Losnummern direkt vor und nach „El Gordo“ 05489
05491
20.000,00 €
Losnummern direkt vor und nach dem 2. Preis 04073
04075
12.500,00 €
Losnummern direkt vor und nach dem 3. Preis 45249
45251
9.600,00 €
Erste drei Stellen analog zu „El Gordo“ 054xx 1.000,00 €
Erste drei Stellen analog zum 2. Preis 040xx 1.000,00 €
Erste drei Stellen analog zum 3. Preis 452xx 1.000,00 €
Erste drei Stellen analog zu den 4. Preisen 252xx
542xx
1.000,00 €
Letzte zwei Stellen analog zu „El Gordo“ xxx90 1.000,00 €
Letzte zwei Stellen analog zum 2. Preis xxx74 1.000,00 €
Letzte zwei Stellen analog zum 3. Preis xxx50 1.000,00 €
Letzte Stelle analog zu „El Gordo“ xxxx0 200,00 €

El Gordo – Eine langjährige Tradition

Jährlich am 22. Dezember ist es wieder so weit: Die Auslosung der weltweit größten Lotterie, gemessen an der Gesamtgewinnsumme, findet statt.

Diese Lotterie ist als „El Gordo“ bekannt, wobei „El Gordo“ nur für den Hauptgewinn steht und die Lotterie selbst offiziell als „Sorteo de Navidad“ – Weihnachtslotterie – bezeichnet wird.

Die Weihnachtsziehung existiert bereits seit 1812 in Spanien, jedoch trägt sie erst seit 1892 den Namen „Sorteo de Navidad“. Selbst der Spanische Bürgerkrieg konnte diese zweitälteste Lotterie der Welt nicht wesentlich unterbrechen. Seit 2012 findet die Ziehung im „Teatro Real de Madrid“ statt.

Das Spielsystem

Das System der Sonderziehung unterscheidet sich grundlegend nicht von den wöchentlichen Ziehungen. Bei beiden Gewinnziehungen sind die Lose mit fünfstelligen Nummern versehen, was zu einer maximalen Anzahl von 100.000 Losnummern führt, da die Null auch als Nummer 00000 zählt. Vor 2011 gab es noch weniger Lose.

Allerdings werden von jeder Losnummer 170 sogenannte „billetes“ oder Serien verkauft, doch dazu später mehr.

Die Lose und ihre Kosten

Die Lose sind vergleichsweise teuer. Ein ganzes Los, als „billete“ bezeichnet, kostet etwa 200 Euro und hat statistisch gesehen eine Gewinnchance von 1 zu 100.000. Um die Gewinnchancen zu steigern und die Kosten zu reduzieren, entscheiden sich viele Menschen oft für ein Zehntellos, das sogenannte „decimo“. Die Gewinnchance bleibt gleich, aber der Preis beträgt nur ein Zehntel. Im Gewinnfall wird jedoch nur ein Zehntel des Gewinns an den Käufer ausgezahlt.

Die Bedeutung von „El Gordo“ in Spanien

Die Weihnachtslotterie hat seit jeher eine faszinierende Wirkung auf praktisch jeden Spanier und ist tief im nationalen Bewusstsein des Landes verwurzelt. Die jährliche Ziehung entwickelt sich zu einem nationalen Ereignis, das live im Fernsehen auf nahezu allen Kanälen übertragen wird. Es ist üblich, dass ganze Spielgemeinschaften sich zusammentun und gebannt die Übertragung verfolgen, die sich über fast einen halben Tag erstreckt.

Statistisch gesehen erwirbt jeder Spanier etwa drei Zehntellose und investiert damit etwa 60 Euro.

Die Aufteilung der Lose

Viele Vereine oder Kneipen erwerben Lose und bieten Anteile davon mit einem geringen Preisaufschlag zum Verkauf an. Dadurch wird es möglich, auch kleinere Anteile als ein Zehntel zu erwerben. Es besteht also die Möglichkeit, in einer Kneipe zum Bier ein preisgünstiges Los oder zumindest einen Anteil daran zu erwerben.

Erwerb der Lose

Die „Loterias y Apuestas del Estado“ betreiben etwa 10.000 Verkaufsstellen, an denen Lose erworben werden können. Wer eine bestimmte Glücksnummer haben möchte, kann auf der Internetseite des Lotto-Unternehmens nachsehen, welche Verkaufsstelle diese Nummer anbietet.

Seit 2010 ist es sogar möglich, Lose, sowohl ganze als auch Zehntel, an elektronischen Verkaufsstellen zu erwerben. Sofern die Lose mit der gewünschten Nummer nicht bereits über den traditionellen Vertriebsweg verkauft wurden, kann man seine persönliche Glücksnummer direkt auswählen.

Die Lose sind ab etwa Mitte Juli erhältlich.

Das wachsende Interesse in Europa

Das einzigartige Ziehungssystem, das Spektakel, die hohe Gewinnwahrscheinlichkeit und die potenziell hohen Gewinne haben dazu geführt, dass das Interesse außerhalb Spaniens in der Vergangenheit erheblich zugenommen hat.

Der Erwerb außerhalb Spaniens

Inzwischen ist es möglich, über verschiedene Online-Anbieter auch außerhalb Spaniens Lose zu kaufen. Der Vorteil besteht darin, dass man nicht mehr auf ganze Lose oder Zehntel beschränkt ist. Es ist möglich, auch andere Stückelungen wie ein zwanzigstel oder sogar Hundertstel zu erwerben. Es ist jedoch zu beachten, dass die Anbieter einen kleinen Aufschlag auf den Preis erheben.

El Gordo Preisvergleich

Die folgende Übersicht zeigt die Preise der größten El Gordo Anbieter im Internet.

 

Losanteil Lottohelden Lottoland
1 / 100 1,00 € mit Gutschein
regulär 4,99 €
1,99 € mit Gutschein
regulär 4,99 €
1 / 50 8,99 € 8,99 €
1 / 20 9,99 € mit Gutschein
regulär 19,99 €
9,99 € mit Gutschein
regulär 19,99 €
1 / 10 24,99 € mit Gutschein
regulär 34,99 €
19,99 € mit Gutschein
regulär 34,99 €
1 / 5 64,99 € 64,99 €
1 / 2 149,99 € 149,99 €
1 / 1 249,99 € 249,99 €

Die weltweit größte Lotterie

Von den insgesamt 100.000 Losnummern werden 170 ganze Lose, auch als Serien bekannt, verkauft. Das bedeutet, dass theoretisch 17 Millionen Lose im Topf sind. Bei einem Preis von etwa 200 Euro pro Los ergibt sich ein Gesamtwert von rund 3,4 Milliarden Euro, sofern alle Lose verkauft werden.

Etwa 70 Prozent dieser 3,4 Milliarden Euro werden als Gewinne ausgeschüttet. Im Jahr 2019 entsprach dies etwa 2,38 Milliarden Euro und erklärt die Lotterie als die größte weltweit.

Der Staat profitiert immer

Im Vergleich dazu liegt die Gewinnausschüttung im deutschen Lotto bei etwa 50 Prozent. Von den verbleibenden 30 Prozent gehen 22 Prozent an den spanischen Staat, während der Rest für Aufwendungen und Verkaufsprovisionen verwendet wird.

Der begehrte Hauptgewinn „El Gordo“

Von den ausgezahlten 2,38 Milliarden Euro entfielen im Jahr 2019 beeindruckende 680 Millionen Euro auf den Hauptgewinn „El Gordo“. Bei 680 Millionen Euro für „El Gordo“ und 170 verkauften ganzen Losen derselben Nummer ergibt sich rechnerisch ein Gewinn von 4 Millionen Euro pro Los.

Die Ziehung des „Dicken“ ist der Höhepunkt. Da üblicherweise nur Zehntellose verkauft werden und ganze Serien derselben Nummer an Bewohner desselben Dorfes gehen, sieht man oft ganze Dorfgemeinschaften im Fernsehen jubeln. Auch Firmen und Vereine schließen sich zusammen und freuen sich über beträchtliche Gewinne.

Weniger erfreut sind diejenigen, die nicht gewonnen haben, da „El Gordo“ in der Regel die Preise, insbesondere die Immobilienpreise, in der Region deutlich ansteigen lässt.

Der glückliche Ort mit dem höchsten Umsatz

In Sort, einem katalanischen Ort, der übersetzt „Glück“ bedeutet, werden jedes Jahr besonders viele Lose verkauft. Der Ort zieht nicht nur aufgrund seines Namens, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass statistisch gesehen alle zwei Jahre ein Hauptgewinn erzielt wird, Massen an.

Die örtliche Verkaufsstelle, auch als „Goldhexe“ oder „La Bruixa d’Or“ auf Katalanisch bekannt, ist die umsatzstärkste des Landes, was die Gewinnchancen automatisch erhöht.

Die Bedeutung der Ziehung der Gewinnzahlen

Die Weihnachtsziehung der Lotterie ist nicht nur ein Megaevent in Spanien, sondern wird auch öffentlich und im Fernsehen übertragen. Der Verkauf der Lose endet am 22. Dezember um 8 Uhr, und um 9 Uhr beginnt die Ziehung, die üblicherweise mehrere Stunden dauert.

Obwohl die erste Ziehung 1812 in Cádiz stattfand und heute in Madrid stattfindet, hat sich am Ablauf im Laufe der Jahre wenig geändert. Seit 1967 wird die Ziehung im Fernsehen übertragen, mit Einschaltquoten von über 50 Prozent.

Für das nationale Bewusstsein markiert die Ziehung am 22. Dezember den Beginn der Weihnachtszeit, die am 6. Januar mit dem Tag der Bescherung und den „Heiligen drei Königen“ endet.

Der Ablauf der Ziehung

In zwei Röhren, einer größeren und einer kleineren, befinden sich Kugeln aus Buchsbaumholz, die etwa 3 Gramm wiegen. Diese sind mittels Laser statt Tinte beschriftet, um etwaige Gewichtsunterschiede, die die Gewinnchancen beeinflussen könnten, zu vermeiden.

In der größeren Röhre sind alle Kugeln mit den Losnummern enthalten, also genau 100.000 Stück. In der kleineren Röhre befinden sich die Holzkugeln mit den Gewinnen, insgesamt rund 1.800 Kugeln.

Die Kinder, die aus dem Madrider Colegio San Ildefonso stammen, einem ehemaligen Waisenhaus für Jungen, das heute eine normale Schule für Mädchen und Jungen ist, haben bei diesem Prozess eine besondere Rolle.

Die Röhren drehen sich, und anschließend fallen gleichzeitig aus jeder Röhre eine Kugel in eine Glas-Schale. Ein Kind nimmt die Kugel mit der Losnummer und singt diese vor. Dann nimmt ein anderes Kind die Kugel mit der entsprechenden Gewinnsumme und singt den Betrag. Die meisten Gewinne betragen 1.000 Euro. Zum Beispiel wird nach der Losnummer der Gewinn „mil euros“, also 1.000 Euro, gesungen. Nach dem Vorsingen übergeben die Kinder die Kugeln an eine Jury, die alles noch einmal offiziell prüft und notiert.

Die Röhren werden alle 20 Gewinne erneut gedreht, um die Kugeln erneut zu mischen.

Dieser Prozess wiederholt sich, bis alle Kugeln aus der Gewinnröhre gezogen wurden, also mindestens 1.800 Kugeln. Wenn das Singen von Losnummer und Gewinn etwa 10 Sekunden pro Kugel dauert, lässt sich leicht berechnen, dass die gesamte Ziehung bis zu 5 Stunden dauern kann.

Die große Spannung ergibt sich daraus, dass im Voraus nicht bekannt ist, wann der Hauptgewinn, also „El Gordo“, gezogen wird. Das kann jederzeit passieren, gleich zu Beginn oder erst am Ende.

Offiziell werden die Zahlen etwa 1 Stunde nach Ende der Veranstaltung veröffentlicht, nach einer erneuten Überprüfung. Von diesem Zeitpunkt an haben die Gewinner 3 Monate Zeit, ihren Gewinn einzulösen.

Zeitersparnis durch Währungsumstellung

Vor der Umstellung von Peseten auf Euro in Spanien waren die Gewinne in Peseten höher, zumindest rein zahlenmäßig. Schließlich gab es für etwa 166 Peseten einen Euro. Aufgrund der längeren Zahlen auf Basis der spanischen Währung dauerte die gesamte Ziehung der Zahlen bei der Weihnachtslotterie bis zur Währungsumstellung etwa 9 Minuten länger als heute.

Während heute „mil euros“, also 1.000 Euro, gesungen wird, mussten die Kinder bis 2002 noch „ciento cincuenta mil pesetas“, also 150.000 Peseten, singen, was natürlich deutlich länger dauerte.

Die Gewinnchancen für „El Gordo“

Auch wenn die vier Millionen Euro des „El Gordo“ als Hauptgewinn für ein ganzes Los im Vergleich zu anderen Lotterien wie dem Eurojackpot, bei dem durchaus auch schon 80 Millionen Euro zu gewinnen sind, oder dem deutschen „Lotto 6 aus 49“, eher bescheiden erscheinen, sind die Gewinnchancen doch erheblich besser. Bei nur 100.000 Losnummern liegt die statistische Chance auf den „El Gordo“ immerhin bei 1 zu 100.000.

Im deutschen „Lotto 6 aus 49“ liegt die Chance im Vergleich dazu bei rund 1 zu 140 Millionen. Das ist um mehr als den Faktor 1000 schlechter. Beim Eurojackpot liegt die Chance auf den Hauptgewinn etwas besser, aber mit eins zu 95 Millionen trotzdem noch weit von „El Gordo“ entfernt. Das österreichische System „Lotto 6 aus 45“ schneidet in Europa mit 1 zu 8 Millionen am besten ab.

Das erklärt auch die zunehmende Beliebtheit der spanischen Weihnachtslotterie.

Die Gewinnchancen auf kleinere Gewinne

Da die meisten Loskäufer wahrscheinlich nicht auf den Hauptgewinn hoffen, ist es interessant zu wissen, welche weiteren Chancen sich durch den Kauf von Losen ergeben. Etwa 85 Prozent der Lose gewinnen überhaupt nichts. Rund 10 Prozent erhalten ihren Einsatz zurück, und knapp 6 Prozent gewinnen etwas.

Die 6 Prozent Gewinnwahrscheinlichkeit mögen nicht hoch erscheinen, aber im Vergleich dazu liegt der Anteil im deutschen Lotto bei nur knapp 2 Prozent.

Die Gewinne

Die Gewinne pro Losnummer stehen fest. Sollten also nicht alle 170 Lose einer Nummer verkauft werden, muss der Gewinn nicht an die nicht verkauften Lose ausgeschüttet werden. Stattdessen geht er als Einnahme oder besser gesagt als vermiedene Ausgabe an die Lotteriegesellschaft und damit an den Staat.

Neben dem Gordo, dem ersten Preis mit 4 Millionen Euro, gibt es den zweiten Preis mit 1,25 Millionen Euro und den dritten Preis mit 0,5 Millionen Euro Gewinnsumme. Den vierten Preis über 200.000 Euro gibt es zweimal, und den fünften Preis über 60.000 gibt es achtmal.

Weiterhin gibt es 1.794 sogenannte „Pedrea“-Preise (im Jahr 2019), die mit 1.000 Euro belohnt werden. Diese „mil euros“ bilden den berühmten Hintergrundsound der Veranstaltung, wenn sie gesungen werden. Es erinnert etwas an Kirchengesang, was bei der langen Tradition der Lotterie, den wenigen Veränderungen über die Jahrzehnte und der katholischen Geschichte Spaniens wenig verwunderlich ist.

Neben den Losnummern, die durch Ziehung der Kugeln gewinnen, gibt es noch zusätzliche Gewinne, die nicht gezogen werden. Das sind die Nummern, die direkt vor und nach den ersten bis dritten Preisen liegen. Diese nennen sich „aproximacion“.

Weitere kleinere Preise ergeben sich durch Übereinstimmung einzelner Zahlen mit verschiedenen Gewinnnummern. Auch 9.999 sogenannte „reintegros“, also Einsatzrückzahlungen, gibt es.

Steuern

Seit 2013 werden in Spanien auf Gewinne, die den Freibetrag von 2500 Euro überschreiten, 20 Prozent Steuern erhoben. Diese Abgabe erfolgt unmittelbar bei der Auszahlung in Form einer Quellensteuer. Aufgrund der Besteuerung der Gewinne erhält der Staat formal gesehen mehr als die 22 Prozent und kommt somit auf einen Anteil von fast 30 Prozent.

Es kann kompliziert werden, insbesondere wenn der Gewinner aus Deutschland stammt und auf Steuerfreiheit besteht. In Deutschland sind Lottogewinne per Gesetz grundsätzlich steuerfrei. Da die Steuer jedoch bereits bei der Auszahlung durch den spanischen Staat abgezogen wurde, müsste ein deutscher Gewinner sich beim spanischen Finanzamt melden, um die Steuern im darauf folgenden Jahr zurückzufordern. Hierbei könnte er sich auf das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien berufen. Inwieweit dies in der Praxis umsetzbar ist, sollte jeder für sich selbst überprüfen.

Wichtig ist es, den Hauptpreis der Weihnachtslotterie nicht mit der regulären wöchentlichen Ziehung der Lotteriegesellschaft „El Gordo de la Primitiva“ zu verwechseln. Obwohl auch diese Ziehung in Spanien stattfindet, hat sie nichts mit dem berühmten „El Gordo“ zu tun.